Bundesliga – DMV White Tigers vs. AC Landshut Devils – 18.06.2017

AC Landshut Devils ziehen den White Tigers das Fell über die Ohren

Verletzungsgeschwächter Rekordmeister siegt deutlich mit 53:33 und übernimmt die Tabellenführung in der 1.Speedway Bundesliga Die Verantwortlichen des AC Landshut können sich zunächst entspannt zurücklehnen – nachdem durch die Verletzung von Mark Riss am Freitagabend kurzfristiges Krisenmanagement angesagt war, siegte der amtierende Meister am Sonntagnachmittag überraschend klar bei den DMV White Tigers mit 53:33 und hat nun den Finaleinzug in der eigenen Hand. Im Vorfeld der Partie nahm das Verletzungspech für den Rekordmeister wie erwähnt leider kein Ende: am Freitagabend stürzte Mark Riss in England beim dortigen Ligarennen seiner Edinburgh Monarchs im sechsten Lauf und zog sich eine schlimme Handverletzung zu. Er wird bereits am Montag auf der Insel operiert und fällt damit in den nächsten Wochen aus. Sandro Wassermann (Oberschenkelbruch) wurde bereits per Gastfahreroption durch Stephan Katt ersetzt – daher war eine Verpflichtung eines weiteren Gastfahrers nicht möglich. Daher sprang der erst vor zwei Wochen an der Schulter operierte Valentin Grobauer in die Bresche und musste so vorzeitig in das Team zurückkehren.

Vor gut 650 Zuschauern im Rhein Main-Stadion gestaltete sich der Rennauftakt zunächst ausgeglichen: Andzejs Lebedevs, bei den Landshutern wiederum auf der A-Position am Start, sicherte sich den Sieg vom Start weg und sorgte so für ein 3:3. Valentin Grobauer, optimistisch und frühzeitig aus seiner Verletzungspause aufs Bike zurückgekehrt, musste jedoch seiner vor zwei Wochen frisch operierten Schulter Tribut zollen und konnte im weiteren Rennverlauf nicht mehr antreten.

Read more …

Best Pairs – Landshut – 25.05.2017

Fogo Power auch in Landshut nicht zu stoppen

Zmarzlik und die Pawlicki-Brüder auf dem Weg zum Gesamtsieg Vor knapp 4000 Zuschauern und bei bestem Speedwaywetter bestätigte am gestrigen Abend das junge polnische Trio Bartosz Zmarzlik, Piotr und Przemyslaw Pawlicki seine Ambitionen beim diesjährigen Best Pairs, so daß die Gegner des öfteren „rot-weiß“ vorne sahen. Nach dem Halbfinallauf gegen den Neuling Eko-Dir Speedway Team, beim Auftaktrennen noch Platz 5, gelangte das australisch-polnische Boll Team mit Jason Doyle / Grigorij Laguta / Max Fricke ebenfalls ins Finale und konnte damit seinen Abstand zum Drittplatzierten in der Gesamtwertung weiter ausbauen und seine zweite Position festigen. Dritter in der Tageswertung wurde das Eko-Dir Team, das aufgrund einer Verletzung von Vaclav Milik personell umestellen mußte und mit Devil Andzejs Lebedevs an den Start ging. Platz vier in der Gesamtwertung des Landshuter Rennens ging an das Nice Racing Team um Antonio Lindbäck, Platz 5 an das Trans MF Pro Race Team, Platz 6 an das rein deutsch besetzte City Team und Platz 7, ganz unerwartet, an das Monster Energy Speedway Team.

Für die drei letztgenannten hätte der Tag sicher besser laufen können. In Abwesenheit von Altmeister Greg Hancock gelang es Routinier Chris Holder über den gesamten Rennverlauf nicht wirklich, sich mit der Landshuter Bahn anzufreunden, so daß er über die gesamten 6 Vorläufe lediglich 6 Punkte einfahren konnte.

Read more …