Voll im Flow – Trans MF Landshut Devils zelebrieren dominanten Heimsieg gegen Metalika Recycling Kolejarz Rawicz
Zum Abschluß der Vorrunde in der Zweiten Polnischen Liga besiegten die Trans MF Landshut Devils am Sonntag die Gäste aus Rawicz vor 900 Zuschauern überlegen mit 64 : 25 Was für ein Sonntag ! „Gegen Rawicz haben wir noch eine Scharte auszuwetzen“ lautete der Kommentar aus dem Teammanagement vor dem Rennen, doch die Trans MF Landshut Devils haben mehr getan als nur dies.
Nach der knappen 48:41-Niederlage der Devils in Rawicz Ende Mai holte sich die Mannschaft von Metalika Recycling Kolejarz Rawicz, mit nur einem Sieg weniger als Tabellenführer Opole auf Platz 2 der Tabelle, beim Rückrennen in Landshut nun – um Stadionsprecher Michael Schubert zu zitieren – eine „Riesenklatsche“, konnte den Teufen lediglich vier 3:3, aber keinen Sieg abringen.
Trans MF Landshut Devils besiegen Optibet Lokomotiv Daugavpils nach fulminanter Aufholjagd mit 51:38
Am Freitag nachmittag kämpften sich die Trans MF Landshut Devils vor 850 begeisterten Zuschauern nach einem 10-Punkte-Rückstand gegen Optibet Lokomotiv Daugavpils eindrucksvoll zurück und holten mit dem Tagessieg auch den Matchpunkt. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Play-Offs getan.
Dieser Rennnachmitag war definitiv nichts für schwache Nerven. Mit Optibet Lokomotiv Daugavpils erwarteten die Landshuter einen Gegner, der als harte Nuß bekannt war und im bisherigen Verlauf der Vorrunde nur zwei Niederlagen hatte einstecken müssen. Die Gastgeber standen durchaus unter Druck, mußte doch zur Wahrung der Chance auf die Play-Offs ein weiterer Sieg her.
Trans MF Landshut Devils stutzen den Wittstock Wölfen die Krallen – Gastgeber gewinnt mit 59 : 30 und schafft damit gute Ausgangsbasis für das Rückrennen in Wittstock am 30. Juli
Es war ein heißer, staubiger und zäher Renntag, doch am Ende war die Freude groß, daß die Trans MF Landshut Devils das erste innerdeutsche Aufeinandertreffen in der Zweiten Polnischen Liga unerwartet deutlich für sich entscheiden konnten.
Der Auftakt gelang nach Maß, als Kai Huckenbeck und Tobias Busch im Rerun mit 5:1 gegen Max Dilger eröffneten. Steven Mauer, der im ersten Durchgang zu Sturz gekommen war, konnte nicht mehr antreten. Doch wie so oft im Speedway, hieß es gleich darauf in einem kuriosen Heat „wie gewonnen, so zerronnen“: der zweite Durchgang begann mit einem Traumstart von Norick Blödorn, mußte aber abgebrochen werden, da Ben Ernst bei einem Überholmanöver von Mario Niedermeier zu Sturz kam. Blödorn mußte im Rerun alleine gegen die Wölfe ran und konnte seinen guten Start nicht wiederholen, ja kam sogar ebenfalls zu Sturz, so daß die Wölfe ein 0:5 errangen und der Gastgeber hinten lag. Das Duo Berge / Smolinski fing die Gäste aber mit einem 5:1 gleich wieder ein; es folgte ein 3:3 mit dem ersten Heatsieg von Michael Härtel für die Devils in dieser Saison, gefolgt von einem weiteren 5:1 durch Dimitri Berge und Tobias Busch. Der Franzose hatte hier einen Katapultstart hingelegt und in Teamarbeit mit Busch den Vorsprung auf 7 Punkte asugebaut. Heat 6 gaben die Devils genauso wie Heat 8 mit 2:4 an die Wölfe ab, Heat 7 sowie 9 bis 14 endeten eindeutig für die Landshuter mit 5:1. Sie ließen sich weder vom Druck der Wölfe – Matic Ivacic in Heat 9 gegen Michael Härtel um Platz 2 oder Sandro Wassermann in Heat 14 gegen Tobias Busch um Platz 2, noch von technischen Problemen mit dem Startband groß verunsichern. Nach gelungenen Starts konnte durch umsichtiges Paarfahren jeweils der Sieg ungefährdet nach Hause gebracht werden. Eine Schrecksekunde gab es in Heat 14, als Tobias Busch mit Erik Riss in der ersten Kurve kollidierte; zwar wurden beide Fahrer zum Rerun zugelassen, Erik Riss schied aber verletzungsbedingt aus. Heat 15 gaben die Devils nochmals mit 2:4 an die Wölfe ab, was aber letztlich nur noch Formsache war. Hier hatte es lange nach einem 3:3 ausgesehen, doch Dimitri Berge wähnte sich nach eigenen Angaben zu früh im Ziel und nahm das Gas weg, so daß Matic Ivacic noch an ihm vorbeiziehen konnte.